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Funktionsprinzip von Mikrozahnringpumpen

Die exzentrisch zueinander gelagerten Rotoren befinden sich mit ihrer zykloidenförmigen Verzahnung im kämmenden Eingriff und bilden während der Rotation zu jedem Zeitpunkt ein System von mehreren abgedichteten Förderkammern. Bei einem Zähnezahlverhältnis von 6/7 ergibt sich so eine Kammeranzahl von sechs.

Die Welle der Mikrozahnringpumpe ist mit dem Innenrotor drehsteif verbunden und wird von einem präzise geregelten Elektromotor angetrieben. Der Außenrotor ist an seinem Umfang drehbar gelagert und wird vom Innenrotor mit angetrieben.

Durch die Rotation der Rotoren um ihre versetzten Achsen vergrößern sich die Förderkammern auf der Saugseite, während sie sich gleichzeitig auf der Druckseite verkleinern. Zwischen der nierenförmigen Ein- bzw. Auslassöffnung, die gleichzeitig mehrere Förderkammern verbindet, entsteht so ein gleichmäßiger und pulsationsarmer Förderstrom. Die Förderrichtung der Pumpe ist umkehrbar, wobei eine bevorzugte Drehrichtung existiert.