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Ein wirtschaftlicher Einblick hinter die Kulissen von HNPM

Mein Name ist Piet und ich besuche die Oberstufe eines Gymnasiums in Schleswig Holstein. WiPo, also Wirtschaft und Politik steht dort ebenso auf dem Stundenplan, wie Englisch oder Mathe. Wie von jedem anderen meines Jahrgangs forderte man die Absolvierung eines Praktikums in einem Wirtschaftsbetrieb.

Auf der Suche nach interessanten Firmen stieß ich auf HNPM, und die Internetseite weckte direkt Interesse. Obwohl ich weder besonderes Interesse an Physik, Chemie und Technik habe (geschweige denn viel Ahnung von alledem) beeindruckte mich, wie vielfältig die Mikrozahnringpumpen (mzr®-Pumpen), die hier konstruiert, produziert und vermarktet werden einsetzbar sind. Wer hätte sich Gedanken darüber gemacht, dass so ein kleines und unbekanntes Bauteil hinter so viel steckt, wo wir es nie erwartet hätten? Aber was sonst könnte klitzekleine Mengen von Aromastoffen, über biologische Proben bis hin zu Druckerfarbe besser dosieren als mzr®-Pumpen. Überrascht hat mich, dass viele Produkte speziell und für den Kunden individuell aus den verschiedensten Materialien gefertigt werden.

Im Praktikum konnte mir auf meine Fragen in Bezug auf Unternehmensstrukturen und wirtschaftliche Aspekte Antwort gegeben werden. Zusätzlich fanden Mitarbeiter von fast allen Abteilungen, über Konstruktion, Montage und viele weitere Schritte bis zum finalen Vertrieb Zeit für mich. Ich hatte weit gefehlt, als ich noch dachte, ein Kunde würde sich aus einem Katalog sein Wunschprodukt aussuchen und dieses direkt zugeschickt bekommen.

Hier war eindeutig erkennbar, wie viel Arbeit hinter jeder Pumpe steckt und wie viel beachtet werden muss. Die Funktion und Bauweise der fünf Baureihen wurden mir erläutert, ich durfte selbst in der Montageabteilung Pumpen zusammensetzen, schrauben und kleben. Letztendlich durfte ich nach Qualitätstests dem Verkauf und Versand der Endprodukte beiwohnen.

Das freundliche Kollegium, das so gut zusammenzuarbeiten scheint wie Motor und Pumpe und besser verzahnt ist, als Innen- und Außenrotor machte aus mir einen mehr als zufriedenen Praktikanten. Ich konnte nicht nur etwas von dem mitnehmen, weswegen ich gekommen war, denn die wirtschaftlichen Prozesse waren bei Weitem nicht das einzig Interessante.
 
                                                                                                                                Piet